Service-Märkte
Marktplätze für Dienstleistungen, sogenannte Service-Märkte, sind notwendig für den effi zienten sowie effektiven Handel mit Dienstleistungen. Dabei integrieren die Service-Märkte eigene bzw. im Markt erbrachte Leistungen und externe Dienstleistungen. Die Marktplätze bieten zudem eigene Dienstleistungen an: Prognosemärkte, die über die Erwartungen der
Kunden informieren, stellen ein besonders innovatives Angebot dar. Bereits heute zeigen zahlreiche Beispiele quer durch Deutschland, dass von Service-Märkten positive Impulse für Wachstum und Beschäftigung ausgehen. Deshalb sind der Ausbau von Kompetenzen und die Schaffung von Wissensvorsprüngen in diesem Bereich für die zukünftige Entwicklung der deutschen Wirtschaft von besonderer Bedeutung. Kooperationen
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Entwicklung, Erprobung und Einführung von Dienstleistungsmarktplätzen sollten daher unbedingt vorangetrieben werden. Was Unternehmen wissen sollten Die Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) führt nicht nur zu erweiterten oder veränderten Dienstleistungen, sondern zum neuen Typus der Dienstleistungsmarktplätze. Auf diesen Service-Märkten werden Hard- und Software zunehmend als Dienstleistung angeboten. Betreiber von Service-Märkten und Anbieter von Dienstleistungen können auf den Dienstleistungsmarktplätzen sowohl ihre Produkte und Dienstleistungen als auch deren sogenannte Leistungsbündel, hervorragend positionieren. Service-Märkte lassen sich für weitergehende Dienstleistungen nutzen, beispielsweise als Prognosewerkzeug. Innovative Marktplätze nutzen das „Wissen der Massen“ um etwa den potenziellen Erfolg neuer Geschäftsideen zu beurteilen. Dabei werden Erwartungswerte wie Aktien gehandelt. Die durchschnittliche Einschätzung der Nutzer spiegelt sich im Kurs der Papiere wider.









